Aboriginal
Traumzeit Reise
 

Malerei
Storytelling
Didgeridooausstellung
Yidaki – Workshop
Konzert

featuring       Billy Yalawanga

7. März 2003 bis 13. April 2003


Hauptstraße 181
51143 Köln (Porz-Zündorf)
www.zuendorfer-wehrturm.de
info@zuendorfer-wehrturm.de

    


Aboriginal Art und Billy Yalawanga 

Aboriginal Kunst ist wahrscheinlich die älteste kontinuierlich tradierte Kunstform der Welt. Die frühesten bildlichen Zeugnisse dieser Kultur(-en) datieren auf mindestens 50.000 Jahre vor unserer Zeitrechnung. Es ist damit wahrscheinlich, dass die Tradition der (Höhlenmalerei) mit der frühesten Besiedlungsphase des australischen Kontinents begann und seither in zum Teil unveränderter Form weiter besteht.

Billy Yalawanga entspringt aus einer der bedeutendsten Künstlerfamilien, die bis zu seinem Vater, Wally Mandarrk, die Tradition der Höhlenmalerei betrieben haben. 

Zu seinen Bildern sagt Billy Yalawanga: 

„Alles hat Bedeutung. Die Tiere, Fisch, Schlange, Krokodil, alles hat Bedeutung. Alles ist (hat) Geschichte.“
„Diese Bilder sind richtig gemalt, zeremonieller Weg (Art). Ich kann nichts dazu sagen, das ist nicht OK. Aber diese Bilder stehen in Zusammenhang mit Zeremonie. Krokodil und Fische mit Mardayin Känguruh mit Ubarr. Mardayin und Ubarr sind alte Zeremonien, wichtige. Sie bestehen seit Anfang der Zeit. Die Regenbogenschlange selbst hat sie (uns) gegeben. Mardayin ist nur für Männer, Ubarr Frauen und Männer. Das muss reichen. Alles hat seine (eigene) Bedeutung. Jeder Künstler hat seine Geschichten.
Ich kopiere nicht. Das ist gegen dass (trad,) Gesetz. Ich folge dem alten Weg, richtiger Weg (gemeint ist die Tradition, dass traditionelle Gesetz).“

Mit seiner besonderen Geschichte gehört Billy Yalawanga zu den herausragenden und bedeutenden Künstler des Arnhem Landes. Sein Bestreben die Tradition und das Land zu achten veranlassen ihn auch in seiner Kunst genau den alten Traditionen zu folgen. Trotz dessen er heute auch auf Leinwand mit Acryl arbeitet ist seine Kunst als ausgesprochen authentisch zu bewerten, denn im Vordergrund stehen die Motive und ihre damit verbundene kulturelle Bedeutung, also Wissen über Naturphänomene, Religion und Spiritualität, Philosophie und letztlich Gesetz. 

„With aboriginal people everything is politics.“


Zur Eröffnung der Ausstellung 

“Aboriginal Traumzeitreise” 

Malerei Kunst und Kulturgegenstände Didgeridooaustellung

 Am Freitag, den 07. März 2003
um 19:00 Uhr
laden wir Sie und Ihre Freunde
herzlich ein.

 Begrüßung Sven Molder

 Einführung Stephan Schwarz (Student der Kulturwissenschaften)


 

Billy Yalawanga

Clanführer – Oberster Hüter seines Vaters Land im
Zentral Arnemland (N.T.Ausralien) im
Stammesgebiet der Dalabon,Rembrranga und Miali Clane.

 


Rund 50 Jahre alt ist Billy Yalawanga noch im Busch geboren. 

In seiner frühen Kindheit hat er das traditionelle Leben seines Volkes, der Rembrranga, unberührt von der westlichen Zivilisation und Kultur erlebt. 

Mit fünf Jahren hat Billy angefangen das Malen von seinem weltbekannten Vater, Wally Mandarrk und sowie von seinem Großvater zu lernen. Sie zeigten ihm die Motive und wie sie „richtig“ angeordnet werden.

 Selbst zu einem Clanführer herangereift, hat er seine Verbindung zum Land aufrechterhalten und wacht über das uralte Wissen, die Kunst, die Traditionen und Praktiken seiner Leute.

 Obwohl schon in den bedeutsamen Australischen Museumssammlungen mit seinen Werken vertreten, ist dies erst seine dritte außer-australische Reise. Billy sieht es als seine erneute Möglichkeit sein Wissen zu teilen und seine Fertigkeiten anzubieten, als auch Ihre Gelegenheit Einsicht in eine der ältesten Kulturen, die unsere Welt kennt zu erhalten.  


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